7. Ihr Mindset ist der Schlüssel zum Erfolg

von Philipp Bundschu
vom 27. Januar 2021

Für fast alle Geldangelegenheiten, und Immobilieninvestments sind nichts anderen, gelten vergleichbare Grundregeln. Stets entscheidet die eigene Einstellung darüber, ob man überhaupt aktiv wird und ob man profitabel agiert. Als die wichtigste Zutat, lässt sich jedoch das unternehmerische Denken benennen. Es beinhaltet zum Beispiel Kreativität, Hartnäckigkeit, Disziplin und Know-How. Glück und Geld hingegen spielen keine Rolle. Anstatt auf Glück setzen wir auf die richtige Strategie und Geld verdienen wir mit unseren Investments. Wollen Sie erfolgreich investieren, sollten sie sich mit dem Mindset von erfolgreichen Investoren beschäftigen. Diese verfügen in aller Regel über klare Ziele. Deshalb sollten Sie sich auch Ziele setzen, denn die Fokussierung spielt eine wichtige Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg.

Halten Sie Ihre Ziele schriftlich fest. Wer seine Ziele aufschreibt, verinnerlicht diese deutlich besser und erkennt mögliche Widersprüche. Der Schreibprozess kann Ziele konkretisieren und dabei helfen, Aufgaben mit mehr Engagement zu verfolgen. Zudem helfen schriftliche Ziele dabei, Fehler zu vermeiden oder zumindest im Nachhinein aufzudecken. Und weil sich Fehler nie zu Hundertprozent vermeiden lassen, sollte man zumindest von Ihnen lernen. Das betrifft übrigens auch die Fehler anderer. Schriftlich festgehaltene Ziele wirken außerdem als Mittel gegen unerwünschte Emotionen. Denn nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg beruht niemals auf Zufällen oder dem Bauchgefühl. In der Regel basiert er rein auf Zahlen, Daten, Fakten und rationalen Entscheidungen. Das Renditeversprechen in einem hochwertigen Exposé eines Bauträgers trifft zwar die Emotion, einer umfassenden Analyse und einer rationalen Entscheidung halt es jedoch selten Stand.

Zu einem erfolgreichen Mindset eines Investors, in Bezug auf Geld und Investitionen, gehört auch das Verständnis zum Schuldenmachen. Denn wo Konsumschulden eine große Belastung darstellen, sind Kredite ein zentraler Bestandteil von Immobilieninvestments. Damit Schulden Sinn ergeben, müssen sie für laufenden Einnahmen, wie beispielsweise Mieteinnahmen aus einer Eigentumswohnung sorgen. Fremdes Geld generiert also einen stetigen Geldfluss auf das eigene Konto. Die Zinsen dieser Kredite mindern zudem als Ausgabe unsere Steuerlast. Umfangreiche Kenntnisse in punkto Finanzierung spielen daher eine wichtige Rolle für erfolgreiche Engagements. Ohnehin sollten Investoren sich auf grundsätzliche Themen, wie eben die Finanzierung konzentrieren. Entscheidend ist das notwendige Know-How für strategische Entscheidungen. Für operative Aufgaben wie Nebenkostenabrechnungen oder Vermietungen, gibt es spezialisierte Dienstleister oder Fachpersonal. Denn wer sich um jeden Tropfenden Wasserhahn selbst kümmert, zerstört die notwendige Distanz zu Objekten und Mietern und bindet zudem wertvolle Zeit. Ganz einfach gesagt, besteht der einzige Job eines Immobilieninvestors darin, seine Immobilien zu besitzen.

Daraus ergeben sich dann folgende Aufgaben.

  • Investmentstrategien definieren
  • Objekte kalkulieren, finanzieren und optimieren
  • das richtige Personal oder die richtigen Dienstleister engagieren
  • sowie alle Vorgänge zu kontrollieren.

Diese Aufgaben kann letztendlich nur der Investor selbst übernehmen, da sie nur sehr begrenzt delegierbar sind. Wer hier Fehler macht, oder die seiner Partner übersieht, muss in der Regel mit teuren Konsequenzen rechnen.